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News aus der Mobile-Welt

 

Viren-E-Mails mit echtem Namen und falscher Rechnung

Die Flut an Viren-Mails mit falschen Rechnungen im Anhang ebbt nicht ab. In den Nachrichten wird der Empfänger mit seinem richtigen Namen angesprochen, teils sind die korrekte postalische Anschrift oder Telefonnummer aufgeführt, warnt das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen. 

Immer wird behauptet, dass eine Zahlung nicht korrekt verbucht werden konnte, sei es wegen Problemen mit der Lastschrift oder einem ungedeckten Konto. Ziel der Absender ist es dabei immer, den Empfänger in Panik zu versetzen, damit der auf den Anhang klickt, in dem angeblich eine vollständige Kostenaufstellung zu finden ist.

Doch tatsächlich handelt es sich bei den Dokumenten im Anhang um ZIP-Dateien, die alle möglichen Windows-Schädlinge enthalten. Man sollte deshalb keinesfalls den Anhang öffnen, auch keine Links in den Nachrichten anklicken und die Mails löschen. 

Die Täter nutzen dem LKA zufolge diverse Absenderadressen und Firmennamen. Zum Teil handelt es sich dabei auch um tatsächlich existierende Unternehmen und Banken, deren Namen missbräuchlich verwendet werden. 

 

ProSiebenSat.1 und Discovery bauen Internet-Plattform

Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 baut gemeinsam mit dem US-Medienkonzern Discovery eine Streaming-Plattform für deutsche Kunden auf und will damit Konkurrenten wie Netflix Parole bieten. Die Plattform soll Anfang 2019 starten und bis 2021 zehn Millionen Nutzer gewinnen. 

ProSiebenSat.1 und Discovery wollen ihre Internet- und Video-on-Demand-Dienste Maxdome, 7TV und Eurosport Player in ihre gemeinsame Plattform integrieren. Neben einem breiten werbefinanzierten Angebot werde es auch werbefreie Kaufangebote mit Sportübertragungen und Filmen geben. 

 

Haushaltsgeräte können WLAN-Probleme erzeugen

Wenn es zu WLAN-Problemen in der eigenen Wohnung kommt, können andere Haushaltsgeräte Schuld sein. Denn auch Babyfone, Mikrowellen oder kabellose Mäuse erzeugen Funkwellen, die im Bereich der vom WLAN genutzten Frequenzen liegen, berichtet das Fachmagazin "Connect" (7/2018).

Solche Geräte sollten also nicht in der Nähe des WLAN-Routers betrieben werden. Abhilfe schafft auch das zweite Funkband moderner Router, die neben dem 2,4-Gigahertz-Funkband auch auf 5 Ghz senden können. Dieser Frequenzbereich ist bislang noch weniger genutzt und weniger störanfällig. Wenn der Router eine automatische Umschaltung zwischen beiden Funkbändern (Band Steering) unterstützt, sollte sie aktiviert werden.