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News aus der Mobile-Welt

 

Kampf gegen «Fake News» - Neuerungen bei Whatsapp

Im Kampf gegen die Verbreitung von bewussten Falschmeldungen hat die Messenger-App Whatsapp ihre Weiterleitungsfunktion überarbeitet.

Statt wie bisher an beliebig viele Kontakte, lassen sich Nachrichten nun mit einem Sendevorgang nur noch an 20 Empfänger gleichzeitig weiterleiten. Das erklärt Whatsapp in einem Blogeintrag. Zuerst hatte der US-Technikblog «Recode» berichtet.

In Indien wird die Funktion sogar auf höchstens fünf Weiterleitungen begrenzt. Auf dem Subkontinent würden mehr Nachrichten, Fotos und Videos geteilt als in jedem anderen Land der Welt, hieß es. In der Vergangenheit hatten über Whatsapp verbreitete gefälschte Nachrichten in Indien mehrere Fälle von Lynchjustiz ausgelöst.

Erst vor kurzem hatte Whatsapp die Weiterleitungen überarbeitet. Seither werden weitergeleitete Nachrichten in dem Chatprogramm für die Empfänger sichtbar als solche gekennzeichnet.

 

Webseite bietet Überblick über Dienste mit Zweifaktor-Schutz

Ist mein Nutzerkonto wirklich sicher? Ist mein Passwort vielleicht schon geknackt? Wer für die Absicherung seiner Shopping-, Banking- oder Social-Media-Konten einen zweiten Sicherheitsfaktor nutzt, muss sich diese Sorgen weniger machen.

Bei der Zweifaktor-Authentifizierung (2FA) wird zusätzlich zum Passwort noch ein Code abgefragt. Der kann zum Beispiel per SMS aufs Smartphone kommen oder wird in einer App angezeigt. Einen schnellen Überblick über Seiten und Dienste mit 2FA gibt es etwa auf Twofactorauth.org. Und das ist auch nötig, denn häufig ist die Aktivierung des Zusatzschutzes gut versteckt.

Twofactorauth.org listet diverse nationale und internationale Dienste von Banken über Kommunikationsdienste, Kryptobörsen, Bezahldienste, Shoppingseiten oder Videospielanbieter und zeigt, ob sie einen zweiten Schutzfaktor anbieten. Auch die Art der 2FA wird genannt, also etwa Software Token, SMS, E-Mail oder Hardware Token. Bietet ein Dienst keine 2FA an, gibt es eine Option, eine Nachricht an den betreffenden Anbieter zu schreiben.

 

Marktforscher: Huawei überholt Apple bei Smartphone-Absatz

Der chinesische Konzern Huawei hat nach Berechnungen von Marktforschern im vergangenen Quartal Apple als zweitgrößten Smartphone-Anbieter abgelöst.

Huawei habe nach einem Absatzsprung von 41 Prozent im Jahresvergleich 54,2 Millionen Computerhandys verkauft, berichtete die Analysefirma IDC. Apple kam auf 41,3 Millionen iPhones.

Huawei hatte schon länger das Ziel ausgegeben, zur Nummer zwei im Smartphone-Markt zu werden. Der Konzern ist auch ein großer Netzwerk-Ausrüster und hat viele bekannte Mobilfunk-Anbieter als Kunden. Zugleich kämpft Huawei als chinesisches Unternehmen mit politischem Gegenwind im wichtigen US-Markt.