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Zahlen, Historie & Auszeichnungen

Seit mehr als sieben Jahrzehnten berichtet die dpa aus Deutschland und der Welt. Dabei hat die Agentur stets den journalistischen und technischen Bedarf ihrer Kunden aufgenommen und umgesetzt und Veränderungen auch aktiv geprägt. Immer wieder wurde die Arbeit der Journalistinnen und Journalisten der dpa mit Preisen ausgezeichnet.

Zahlen und Fakten

Die genannten Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2023 und sind ausgewiesen im dpa-Geschäftsbericht . Gleiches gilt für die Angaben zu den Beschäftigten, die einen Jahres-Mittelwert darstellen.

1949

Gründung

172

Gesellschafter

104 Mio.

Umsatz in €

1,4 Mio.

Jahresüberschuss n. Steuern in €

83

Büros im Ausland

7

Sprachen

54

Büros in Deutschland

12

Regionale Landesdienste

150 Mio.

Bilder im Portal der picture alliance

716

Beschäftigte dpa GmbH

1343

Beschäftigte dpa-Gruppe

10

Tochterunternehmen, sowie weitere Beteiligungen


Die Geschichte der dpa: Bilder und Meilensteine
Mann sitzt an historischem Fernschreiber
Frauen und Männer in Redaktion der der Sechziger Jahre
Menschen im Großraum dpa
Frau am Computer in Achtziger Jahre
Ausrichtung einer Satellitenantenne in den Neunziger Jahren
Redakteurinnen und Redakteure bei der Arbeit 2005.
Redaktionskonferenz im Berliner Newsroom der dpa
Blick in das Großraumbüro im dpa Newsroom Berlin mit besetzen Einzelarbeitsplätzen

1949 - 1959: Die ersten Jahre der dpa

1960 - 1969: Internationalisierung der dpa

1970 - 1979: Das elektronische Zeitalter beginnt

1980 - 1989: Auf dem Weg in ein wiedervereinigtes Deutschland

1990 - 1999: Eintritt ins Online-Zeitalter

2000 - 2009: Neue Tochtergesellschaften

2010 - 2019: Die Zentralredaktion wechselt nach Berlin

Seit 2020: Neuer Newsroom in Berlin, Corona-Lockdown, KI-Guidelines

1949 – DENA, DPD und SÜDENA beschließen am 18. August in Goslar den Zusammenschluss zur dpa mit einem Startkapital von DM 350.000,00.

1949 – Die Deutsche Presse-Agentur sendet am 1. September die erste Meldung des Basisdienstes.

1950 – Kapitalerhöhung auf DM 1,2 Mio. 752 Beschäftigte. Umsatz DM 11 Mio.

1956 – Eine außerordentliche Gesellschafterversammlung beschließt den Ausbau der Auslandsdienste.

1957 – Der dpa-Europadienst beginnt Sendungen auf Langwelle, der dpa-Überseedienst in Englisch auf fünf Kurzwellenfrequenzen.

1958 – Anstelle des postalischen Bildversands wird der dpa-Bildfunk über Langwelle gesendet.

 

 

1964 – Schwerwiegender Fehler: Die dpa meldet irrtümlich den Tod des sowjetischen Staatschefs Nikita Chruschtschow.

1966 – Das Auslandsnetz der dpa umfasst Korrespondentinnen und Korrespondenten in 75 Ländern.

1967 – dpa-Basisdienst und dpa-Bildfunk senden rund um die Uhr. Start des arabischen dpa-Dienstes. Der spanische Dienst verdoppelt die Sendezeit von sechs auf zwölf Stunden. Ausbau des englischen Dienstes.

1973 – Die erste Generation einer Elektronischen Rechnergesteuerten Nachrichtenvermittlungsanlage (ERNA) geht in Betrieb. Erstmals redigieren dpa-Redakteure an Bildschirmen.

1979 – Einführung eines genormten Meldungsformats. dpa-Kunden können Meldungen direkt im Computer empfangen und bearbeiten.

1980 – Der dpa-Europadienst sendet rund um die Uhr.

1981 – Die dpa gründet eine eigene Wirtschaftsredaktion.

1983 – Die Bildzentrale führt die elektronische Bildbearbeitung ein.

1984 – Markteinführung von dpa-Select – Kunden können gezielt nach einem Interessensprofil beliefert werden. Aufbau der dpa-Nachrichtendatenbank beginnt.

1985 – Start der „EPA European Pressphoto Agency B.V.“, Den Haag/Frankfurt, mit dpa-Beteiligung.

1986 – Start des dpa-Audiodienstes und Hörfunk-Nachrichtendienstes. Gründung der „gms Global Media Services GmbH“ als dpa-Tochter.

1988 – Kauf der Globus Kartendienst GmbH. Erweiterung des Produktangebots um Grafiken. Ende der Zulieferung internationaler Nachrichten durch Partner. Die weltweite Berichterstattung der dpa erfolgt damit ausschließlich über das eigene Netz an Korrespondentinnen und Korrespondenten.

1989 – Beginn der ungehinderten Berichterstattung aus der DDR. Die dpa und der „ADN Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst“, Berlin, vereinbaren Zusammenarbeit in Vertrieb und Technik.
dpa und fünf andere Nachrichtenagenturen gründen die „mecom Medien-Communikations-Gesellschaft mbH“ für den Satellitentransport ihrer Nachrichtendienste.

1990 – Die „Thüringer Allgemeine“, Erfurt, wird im Februar als erste Zeitung in der DDR von dpa direkt mit dem dpa-Basisdienst beliefert. Am Jahresende sind 41 Zeitungen sowie Hörfunk und Fernsehen in den neuen Bundesländern dpa-Kunden.
Gründung der 100-prozentigen Tochter „dpa-Agenturdienste GmbH“, Berlin, für die Aktivitäten in Ostdeutschland. Aufbau von fünf ostdeutschen dpa-Landesdiensten mit 14 Regionalbüros und einer Redaktion in Berlin-Mitte.

1991 – 75-prozentige Beteiligung an der „Fotoagentur Zentralbild GmbH“, Berlin.

1994 – Die dpa-Tochter „gms Global Media Services GmbH“ kauft die Firma „news aktuell GmbH“.
Eine zusätzliche Redaktion wird in Washington für den englischen Weltnachrichtendienst eingerichtet.

1995 – Der dpa-Bilderdienst stellt vollständig auf datenbankgestützte digitale Produktion um. gms bringt den „gms-Themendienst“ heraus.

1996 – Die Hamburger Redaktion des spanischen Weltnachrichtendienstes wird nach Madrid verlagert. Zusammen mit der in Buenos Aires schon bestehenden Redaktion produziert sie den spanischen Dienst.

1997 – Der Testbetrieb von dpa-Online beginnt. Eine eigene Redaktion in Nikosia/Zypern produziert den arabischen dpa-Weltnachrichtendienst. Eine Asienredaktion für den englischen Weltnachrichtendienst wird in Bangkok eingerichtet. Kauf der „RUFA Rundfunk-Nachrichtenagentur GmbH“. Vorstellung dpa-MedienServer (MES), ein System zum Empfang des dpa-Bildfunks, von dpa-Online, von dpa-Grafik und des dpa-Audiodienstes. Einführung des „Schnellen Bildfunks“, der alle Motive in Farbe überträgt.

1999 – Die Redaktionen des dpa-Basisdienstes und des dpa-Europadienstes in Hamburg werden reorganisiert, ein neues Ressort „Vermischtes/Modernes Leben“ wird eingeführt.
Gründung der „dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH" (dpa-Beteiligung 50 Prozent).

2000 – Gründung der Tochter dpa-infocom.
dpa-Bilddatenbank auch im Internet verfügbar. Eröffnung des dpa-Hauptstadtbüros in Berlin.

2002 – Neustrukturierung des Internationalen Dienstes in Englisch: Die Zentralredaktion sendet aus Cork (Irland).
Gründung der "dpa Picture-Alliance GmbH" für den Vertrieb von dpa-Bildern und Bildern anderer Partneragenturen.

2003 – Im Inland stellt dpa die redaktionellen Abläufe in den Landesbüros um – eine der umfassendsten Reformen in der Agenturgeschichte.

2004 – Ein neues Preismodell erweist sich angesichts der Medienkrise als wichtiges Mittel zur Kundenbindung.

2007 – Start des ersten crossmedialen und zielgruppenspezifischen Dienstes: Die „dpa-Nachrichten für Kinder“ bringen Texte, Bilder, Podcasts und animierte Grafiken.

2010 – Die dpa eröffnet ihre neue Zentralredaktion in Berlin. Erstmals arbeiten alle zentralen Redaktionen unter einem Dach. Wolfgang Büchner wird Chefredakteur der dpa und folgt auf Wilm Herlyn, der insgesamt 19 Jahre an der Spitze der Redaktion stand.

2012 – Die EANA (European Alliance of News Agencies) würdigt das Portal dpa-News mit dem "Award for Excellence in News Agency Quality". Die dpa und die US-amerikanische Nachrichtenagentur Associated Press (AP) schließen eine langfristige Kooperationsvereinbarung.

2013 – Der neue Agenturdienst AP Weltnachrichten nimmt den Betrieb auf. Die dpa führt den Termin- und Planungsdienst dpa-Agenda ein.

2014 – Sven Gösmann wird neuer dpa-Chefredakteur.

2015 – Die dpa initiiert den next media accelerator. Das Unternehmen hilft Start-ups aus dem Medienbereich mit einer Anschubfinanzierung und Know-how.

2016 – dpa-Custom Content, ein Angebot für maßgeschneiderte Inhalte, beginnt mit der Arbeit.

2017– Peter Kropsch, vorher Geschäftsführer der Austria Presse Agentur (APA), wird neuer Vorsitzender der dpa-Geschäftsführung. Start des neuen internationalen Foto-Netzwerks der dpa.

2019 – dpa stellt eine neue vierköpfige Chefredaktion auf: Chefredakteur ist Sven Gösmann. Stellvertretende Chefredakteurinnen sind Antje Homburger (Aktuelles), Jutta Steinhoff (Netz) und Niddal Salah-Eldin (Innovation und Produkt).

2019 – Die Deutsche Presse-Agentur feiert mit einem Festakt ihr 70-jähriges Bestehen. In seiner Rede hebt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Bedeutung der dpa für das Gelingen der Demokratie in Deutschland hervor.

2020 – Die dpa geht in den Corona-Lockdown und arbeitet weltweit erfolgreich aus mobilen Offices. Übernahme der Videonachrichtenagentur TeleNewsNetwork (TNN) und Ausbau des Bewegtbildangebots. Start der Initiative #UseTheNews, die sich für die Förderung der Nachrichtenkompetenz junger Menschen engagiert.

2021 – Silke Brüggemeier wird stellvertretende Chefredakteurin. Als Chefin Bild ist sie für den Foto- und Videobereich verantwortlich. Deutschsprachige Nachrichtenagenturen vereinbaren gemeinsames Vorgehen, um diskriminierungssensibler zu berichten.

2022 – Der European Newsroom (enr), ein Gemeinschaftsprojekt von 18 europäischen Nachrichtenagenturen, geht in Brüssel an den Start. #UseTheNews wird gemeinnützig und ein Tochterunternehmen der dpa. Die dpa-Themenwelten werden den Verlagskunden für die Gewinnung zusätzlicher Digital-Abos angeboten.

2023 –  Die Zentralredaktion in Berlin zieht in einen neuen multimedialen Newsroom. Erster Nachhaltigkeitsbericht der dpa. Astrid Maier wird stellvertretende Chefredakteurin und Chefin Strategie. Die dpa veröffentlich KI-Guidelines.

2024 – Jubiläumsjahr der dpa, 75. Geburtstag der dpa.

Auszeichnungen

FAQ

Antworten auf die meistgestellten Fragen zur dpa

Wie viele Meldungen und Fotos veröffentlicht die dpa pro Tag? Wie viele Büros unterhält die Agentur im In- und Ausland? Wie hoch ist der Jahresumsatz?

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