dpa-Faktencheck

Faktencheck-Regeln

Der dpa-Faktencheck ist streng genommen ein Behauptungs-Check. „Stimmt das?“ oder „Ist das wirklich so?“ – mit diesen grundlegenden Fragen wollen wir aktuelle, gesellschaftlich relevante Behauptungen überprüfen. Bei der Auswahl von Themen für dpa-Faktenchecks ist der Reizwert eines Themas der entscheidende Faktor. Damit ist gemeint, dass eine Behauptung oder eine These einen hohen Gesprächswert hat oder ein Aufregerthema ist.

Idealerweise ist ein dpa-Faktencheck in die Bereiche „Behauptung“, „Bewertung“ und „Fakten“ aufgeteilt. Dieses Format soll eine möglichst große Klarheit schaffen. Was genau wurde behauptet? Wie bewertet dpa diese Behauptung? Auf welche Fakten stützt sich die dpa-Bewertung? Die Bewertung schließt nach Möglichkeit ein deutliches Urteil ein, wie zum Beispiel: Die Behauptung stimmt oder stimmt nicht. Möglich sind aber auch Abstufungen wie „stimmt überwiegend“ beziehungsweise „stimmt überwiegend nicht“.

Die Auswahl für Faktenchecks beschränkt sich keineswegs nur auf politische Themen. Die dpa überprüft auch Behauptungen aus den Ressorts Wirtschaft, Wissenschaft, Panorama und weiteren, für das gesellschaftliche Leben relevante Bereichen.

Die dpa-Faktenchecks sollen es den Leserinnen und Lesern ermöglichen, sich auch bei komplexen Themen eine eigene, auf Fakten gestützte Meinung zu bilden. Im Idealfall können sie damit unbegründete Vorurteile oder in die Irre führende Manipulationen hinterfragen und letztlich widerlegen. Es ist zudem ein Ziel der dpa, durch Faktenchecks die Leserinnen und Leser mit Recherche-Techniken im digitalen Zeitalter vertraut zu machen. 

In bestimmten Fällen können die Autoren der dpa-Faktenchecks von der strengen Formatvorgabe abweichen. Diese Ausnahmen gelten aber nur für gesellschaftlich höchst relevante Konfliktthemen, bei denen eine Bewertung aus bestimmten Gründen nicht nach den vorgegebenen Regeln erfolgen kann, weil zum Beispiel der dpa nicht alle für einen Faktencheck erforderlichen Informationen vorliegen. In diesen Fällen, bei denen ein erhebliches gesellschaftliches Interesse an einer Einordnung vorliegt, ist ein Faktencheck auch mit einer Bewertung unter Vorbehalt oder Einschränkungen möglich.

Die Journalistinnen und Journalisten der Deutschen Presse-Agentur versuchen, die Faktenchecks so transparent wie möglich zu formulieren. dpa legt damit Rechenschaft ab über ihre Recherchen und Arbeitsweisen. Das heißt zum Beispiel, dass alle in den Texten verwendeten öffentlichen Informationen verlinkt werden. Es ist das Ziel unserer Faktenchecks, dass die Leser mit Hilfe der Links den Faktencheck nach Möglichkeit selbst vornehmen können. Idealerweise können die Leser damit die Arbeitsweise der dpa überprüfen und bei Interesse selbständig weiter recherchieren.

Die dpa greift in ihren Faktenchecks in der Regel Themen von nationaler oder mindestens bundeslandweiter Bedeutung auf. Denn als größte deutsche Nachrichtenagentur haben wir mit unserer Berichterstattung eine enorme Reichweite. Es ist bekannt, dass provokante oder extremistische Behauptungen beim Publikum mitunter häufiger in Erinnerungen bleiben als die objektiv formulierte Widerlegung. Deshalb wird dpa in der Regel in ihren Faktenchecks keine lokalen Reizthemen aufgreifen, um diesen Manipulationen oder Verfälschungen keine bundesweite Bühne zu bieten. dpa muss hier stets abwägen zwischen: Geben wir mit einem dpa-Faktencheck womöglich falschen Behauptungen unnötig eine zusätzliche Reichweite oder überwiegt der Vorteil, zu diesem Thema geprüfte und nachvollziehbare Informationen bereitzustellen?

Die dpa ist strikt überparteilich, an keine Konfession oder Weltanschauung gebunden und wirtschaftlich unabhängig. Unter dieser Prämisse wählen wir auch die Themen für unsere Faktenchecks aus. Für uns ist keine gesellschaftliche oder politische Haltung ausschlaggebend, sondern allein der Geist des Grundgesetzes. 

Wie alle Texte der dpa entstehen auch die Faktenchecks ausschließlich in Teamarbeit. Mindestens zwei Journalisten sind daran beteiligt. In der Regel gehören Mitglieder des dpa-Faktencheck-Teams zu den Autoren und Redakteuren der Faktenchecks. Aber auch alle anderen dpa-Journalisten sind durch ihre Ausbildung und tägliche Arbeit als Agenturjournalisten erfahrene Faktenchecker. Recherche und Überprüfen von Informationen sind das grundlegende Handwerkszeug bei dpa. Sie sind sowohl das Fundament der Ausbildung im Volontariat als auch alltägliche Praxis der Redaktion bei allen Themen.

Leserinnen und Leser haben ebenso wie alle Kunden der dpa die Möglichkeit, der dpa-Redaktion Themen für neue Faktenchecks vorzuschlagen. Sie können dabei die aus ihrer Sicht bundesweite oder zumindest bundeslandweite Relevanz erläutern. Diese Vorschläge, aber auch Feedback zu bereits gesendeten Faktenchecks können direkt an das Faktencheck-Team der dpa geschickt werden (faktencheck[at]dpa.com).

Korrekturregeln

Die dpa-Faktenchecks entstehen – wie alle Texte der Nachrichtenagentur – mit höchster Sorgfalt, Ausgewogenheit und Genauigkeit.

Natürlich können wir Fehler nicht völlig ausschließen. Trotz aller Standards und Kontrollmechanismen besteht immer die Möglichkeit von Missverständnissen, Irrtümern oder einfachen Schreibfehlern. Glaubwürdigkeit ist das höchste Gut der dpa. Jeder Fehler wird daher bei Bekanntwerden umgehend, ehrlich und so transparent wie möglich berichtigt - auch die kleinsten. Auch zu ihren Fehlern legt die dpa-Redaktion damit Rechenschaft ab. Alle dpa-Journalisten sind angewiesen, Fehler so transparent wie möglich zu korrigieren. Das bedeutet, dass im Einzelnen angegeben werden muss, was falsch berichtet wurde und wie die Änderung konkret aussieht.

Zudem werden Fehler intern besprochen, Lehren daraus gezogen und Verstöße gegen unsere Standards konsequent aufgearbeitet. Bei großen Fehlern, die zum Beispiel zum Zurückziehen einer Meldung führen, bietet dpa ihren Kunden in geeigneten Fällen zudem eine ausführliche Berichterstattung zum Zustandekommen des Fehlers und der Korrekturen an. Leserinnen und Leser können dpa direkt über diese Mailadresse faktencheck[at]dpa.com anschreiben.

So sieht eine typische Berichtigung eines dpa-Faktenchecks aus. Dies ist ein weiteres Beispiel für das transparente Korrigieren von Fehlern im dpa-Dienst.

 
 

Aufbau und redaktionelle Grundsätze der dpa

Eigentümer

Gesellschafter der dpa sind 180 deutsche Medienunternehmen. Dazu zählen insbesondere Zeitungs- und Zeitschriftenverlage sowie Rundfunkanstalten und -gesellschaften. Gesellschafter können grundsätzlich nur bis zu 1,5 Prozent des Stammkapitals je Gesellschafter erwerben, öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten auch darüber, insgesamt jedoch nicht mehr als 15% des Stammkapitals und für sämtliche Rundfunkgesellschaften (öffentlich-rechtliche und private) darf der Anteil nicht mehr als 25% betragen.  (Auszug aus dem dpa-Gesellschaftsvertrag)

Die Geschäftsführer und der Chefredakteur der dpa sind direkt dem Aufsichtsrat der Agentur verantwortlich. Der mindestens zwölf- und derzeit siebzehnköpfige Aufsichtsrat repräsentiert einen Querschnitt der Anteilseigner von der regionalen Zeitung bis zur großen Rundfunkanstalt und wird vom Aufsichtsratsvorsitzenden geleitet.

Einnahmen

Die dpa-Unternehmensgruppe hat das Geschäftsjahr 2017 mit einem Gesamtumsatz von 136,7 Millionen Euro abgeschlossen. Als Kerngesellschaft des Konzerns konnte die Deutsche Presse-Agentur GmbH ein Umsatz von 93,6 Millionen Euro erwirtschaften. Im Ergebnis bedeutet das einen Jahresüberschuss von 1,2 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2017. 

Kunden der dpa sind Zeitungs- und Zeitschriftenverlage, Online-Portale, Radio- und TV-Sender sowie Unternehmen, Organisationen und Institutionen.

Subventionen oder sonstige finanzielle Zuwendungen des Staates erhält dpa nicht. Sämtliche Einnahmen werden auf dem freien Markt erwirtschaftet. Die dpa ist eine GmbH und agiert nach rein marktwirtschaftlichen Prinzipien.

Die dpa betreibt neben ihrem Kerngeschäft eine Vielzahl von Geschäftsbereichen in selbständigen Tochtergesellschaften. Das Ergebnis der dpa ist demgemäß abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung und den damit verbundenen Ergebnisbeiträgen, die von den Tochtergesellschaften in der Regel über Gewinnabführungsverträge geleistet werden. 

2017 erzielten die Tochterunternehmen und Beteiligungen wichtige Jahresüberschüsse und lieferten einen Ergebnisbeitrag von 12,3 Millionen Euro ab. (dpa-Geschäftsbericht 2017)

Journalistisches Selbstverständnis

Die Journalisten der dpa sind in ihrer Berichterstattung frei und unabhängig. Wir bekennen uns zu Wahrheit und Fakten und nicht zu politischen Parteien, religiösen oder kulturellen Überzeugungen, der Industrie oder anderen Interessengruppen.

Die dpa-Redaktion arbeitet nach den im dpa-Statut festgelegten Grundsätzen: unabhängig von Weltanschauungen, Wirtschaftsunternehmen und Regierungen. Daran sind Redaktion und Unternehmensleitung gleichermaßen gebunden.

In Paragraf 5, Absatz 2 des dpa-Gesellschaftsvertrags heißt es wörtlich: „Das Unternehmen erfüllt seine Aufgabe unparteiisch und unabhängig von Einwirkungen und Einflüssen durch Parteien, Weltanschauungsgruppen, Wirtschafts- oder Finanzgruppen und Regierungen.“

Es ist ein Grundsatz des dpa-Journalismus, Fakten zu liefern und relevante Geschichten zu erzählen,  die es den Lesern überlassen, ihre eigenen Schlussfolgerungen zu ziehen. 

Natürlich können wir Fehler nicht ausschließen. Redakteure sind Menschen. Trotz aller Standards und Kontrollmechanismen besteht immer die Möglichkeit von Missverständnissen, Irrtümern oder einfachen Schreibfehlern. Glaubwürdigkeit ist das höchste Gut der dpa. Sämtliche Fehler werden daher bei Bekanntwerden umgehend, ehrlich und so transparent wie möglich korrigiert - auch die kleinsten. Zudem werden Fehler intern aufgearbeitet, Lehren daraus gezogen und Verstöße gegen unsere Standards konsequent geahndet. 

Redaktionelle Organisation

Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) wurde 1949 gegründet und gehört zu den weltweit führenden unabhängigen Nachrichtenagenturen. dpa beliefert Medien, Unternehmen und Organisationen mit redaktionellen Angeboten. Dazu zählen Texte, Fotos, Videos, Grafiken, Hörfunkbeiträge, Online-Dienste und andere Formate.

Rund 1000 dpa-Journalisten arbeiten an 55 Standorten im Inland und 107 im Ausland. Neben dem Basisdienst als Kernprodukt der Agentur bietet dpa 12 Landesdienste an, die von sieben so genannten Regio-Desks aus gesteuert werden. Als international tätige Agentur berichtet dpa in den vier Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch und Arabisch. Täglich veröffentlicht dpa rund 600 Meldungen allein im wichtigsten Textfeed, dem Basisdienst und 1200 Fotos im dpa-Bildfunk.

dpa recherchiert Fakten, interviewt Gesprächspartner, verfolgt Entwicklungen und analysiert Zusammenhänge streng nach den im dpa-Statut festgelegten Grundsätzen. Es wird keine Story veröffentlicht, die nicht von mindestens zwei dpa-Journalisten bearbeitet wurde. Richtigkeit geht immer vor Geschwindigkeit.

Vertrauen und Wahrheit sind für die Deutsche Presse-Agentur von größter Bedeutung. Das Geschäftsmodell von dpa basiert auf größtmöglicher Zuverlässigkeit. Die wenigen redaktionellen Fehler, die trotzdem gemacht werden, werden nach sorgfältiger Prüfung sofort und transparent korrigiert.

 
 

Fragen und Antworten zu Faktenchecks bei dpa

Was versteht dpa unter einem Faktencheck?

Menschen suchen in für sie wichtigen Fragen als Mediennutzer Fakten und Orientierung. Die dpa überprüft mit ihren Faktenchecks in der Öffentlichkeit geäußerte, gesellschaftlich relevante Äußerungen. Strenggenommen handelt es sich dabei nicht um Fakten, sondern um Behauptungen unter anderem von Politikerinnen und Politikern oder anderen Personen des öffentlichen Lebens. In Ausnahmefällen prüft dpa auch Behauptungen von weniger prominenten Quellen. Entscheidend ist immer die Relevanz bzw. der Reizfaktor eines Themas. Eine Behauptung führt bei dpa zum Faktencheck, wenn wir der Überzeugung sind, dass sich zwangsläufig bei interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Frage stellt: „Stimmt das?“ oder „Ist das wirklich so?“. Dabei ist zu beachten, dass dpa aus Kapazitätsgründen nur die wichtigsten und relevantesten Behauptungen im aufwändigen Format Faktencheck prüft.

Sind Faktenchecks nur auf Behauptungen beschränkt?

Nein. Auch bei unerwarteten Großereignissen mit unklarer Lage veröffentlicht dpa Faktenchecks im Format „Was wir wissen und was wir nicht wissen“. Diese Faktenchecks geben z.B. bei Terroranschlägen, Amokfahrten oder Katastrophen einen schnellen Überblick über die offiziell bestätigten Fakten sowie Behauptungen, die zumeist über die sozialen Netzwerke verbreitet werden.

Können auch ältere Behauptungen einem Faktencheck unterzogen werden?

Ja, durchaus. Dies können zum Beispiel Wahlkampf-Versprechen von Politikern sein. Die Deutsche Presse-Agentur prüft in regelmäßigen Abständen auf Bundes- und Länderebene, was aus zentralen Politiker-Ankündigungen geworden ist.

Wie sehen die dpa-Faktenchecks konkret aus?

Faktenchecks sind in der laufenden dpa-Berichterstattung ein eigenes Format neben „Meldung“,„Zusammenfassung“, „Hintergrund“ oder „Korrespondentenbericht“. Im Format Faktencheck greifen wir eine Behauptung oder Ähnliches auf und gehen ihr auf den Grund. Im Idealfall mündet ein Faktencheck in der Feststellung, dass die untersuchte Behauptung wahr oder falsch ist. Unser Ziel ist es, die Faktenchecks so transparent wie möglich zu formulieren, damit die Leser die Möglichkeit haben, die Bewertung nachvollziehen zu können.

Wie entsteht ein Faktencheck journalistisch?

Zur Beantwortung der Frage, ob eine Behauptung wahr oder falsch ist, nutzen die dpa-Kollegen alle Techniken einer sorgfältigen journalistischen Recherche. Dazu zählen neben den klassischen Schritten der Verifikation (Überprüfung der Identität einer Quelle, Abgleichen mit offiziellen Statistiken, Recherche bei in einer Behauptung erwähnten Personen u.ä.) auch neue Recherche-Methoden im digitalen Journalismus. Dazu zählen Techniken und Werkzeuge wie Foto-Rückwärts-Suche, Internet-Archiv, Geolocation, „Patient-Zero“. Nicht immer kommen wir am Ende des Faktenchecks zu einem eindeutigen Urteil. Es gibt auch dpa-Faktenchecks, die im Ergebnis keine eindeutige Bewertung treffen können.

Wieso gibt es nicht bei allen dpa-Faktenchecks eine klare Bewertungsskala wie z.B. „richtig, eher richtig, teils teils, eher falsch, falsch“?

Sehr viele Themen/Behauptungen sind zu komplex, um sie nach einem starren Schema zu bewerten. Uns geht es im Zweifelsfall eher um eine korrekte und verständliche Einordnung als um eine womöglich irreführende Bewertung. Die Leser sollen durch den Faktencheck den Wahrheitsgehalt einer überprüften Behauptung erfassen und den Kontext eines strittigen Themas verstehen können. Die Welt ist nur selten schwarz oder weiß. Die Leser sollen sich mit Hilfe von dpa-Faktenchecks in gesellschaftlichen Diskussionen über bestimmte Themen eine eigene, auf Fakten und Tatsachen gestützte Meinung bilden können.

Haben die Leser die Möglichkeit, dpa-Faktenchecks zu überprüfen?

Die dpa-Faktenchecker sind verpflichtet, in ihrem Faktencheck auf alle verwendeten öffentlich zugänglichen Informationen zu verlinken. Damit können die Leser z.B. überprüfen, ob bestimmte Zahlen oder Fakten tatsächlich in einem offiziellen Dokument veröffentlicht wurden. Es gibt darüber hinaus aber auch Informationen, die die dpa-Journalisten durch direkte Kontakte zu Politikern, Behörden, Unternehmen oder Prominente erhalten und die nicht öffentlich dokumentiert sind. In diesen Fällen weisen die dpa-Faktenchecks auf die Herkunft der Informationen hin.

Welche Bedingungen muss eine Behauptung erfüllen, um in einem dpa-Faktencheck überprüft zu werden?

Das Thema muss eine hohe gesellschaftliche Relevanz haben. Im Idealfall trifft die Behauptung den Kernbereich einer breiten Diskussion und ist damit für die Meinungsbildung der Menschen von entscheidender Bedeutung. dpa geht im Vorfeld der Frage nach, welche Auswirkungen die Behauptung hätte, wenn sie nicht geprüft würde. Je gravierender die Auswirkungen wären, desto mehr spricht für einen Faktencheck. Leserinnen und Leser können dpa Themen für Faktenchecks vorschlagen (siehe Rubrik "Kontakt"). Auch in diesem Fall ist die gesellschaftliche Relevanz des Themas ausschlaggebend. 

Welche Behauptungen greifen wir in der Regel nicht auf?

Die Deutsche Presse-Agentur beliefert in Deutschland fast alle Zeitungen, Radio- und Fernsehsender sowie sehr viele Nachrichten-Portale im Internet. dpa-Texte erzielen zumeist eine extrem hohe Reichweite. Deshalb werden in den dpa-Faktenchecks in der Regel auch nur Behauptungen aufgegriffen, die bundesweit von Relevanz und gesellschaftlichem Interesse sind. Manipulationen oder Desinformationen mit einer geringen Reichweite in den sozialen Netzwerken wird dpa in der Regel nicht in Faktenchecks untersuchen. Außerdem eignen sich reine Meinungsäußerungen nicht für Faktenchecks. 

Achtet dpa streng darauf, dass bei politischen Themen alle Parteien gleich häufig einem Faktencheck unterzogen werden?

Der Auslöser für einen Faktencheck ist nicht die politische Ausrichtung oder Parteizugehörigkeit einer Quelle. Im Einklang mit den dpa-Statuten sind die Faktenchecks nicht gegen eine bestimmte Partei oder politische Ausrichtung gerichtet. Die Journalisten der dpa sind in ihrer Berichterstattung frei und unabhängig. Wir bekennen uns zu Wahrheit und Fakten und nicht zu politischen Parteien.
Entscheidend ist die Behauptung an sich und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen. Eine proportionale Aufteilung der Faktenchecks nach Parteizugehörigkeit der Quelle findet nicht statt. Es kann durchaus sein, dass Politiker und Parteien häufiger überprüft werden, die wiederholt durch provokante, irreführende Behauptungen für Aufmerksamkeit sorgen. 

Wie findet dpa die Themen für Faktenchecks?

Für die Deutsche Presse-Agentur arbeiten weltweit mehr als 1000 Journalistinnen und Journalisten, die relevante Ereignisse und Entwicklungen von öffentlichem Interesse beobachten und darüber berichten. Wir haben Parlamentsdebatten und Politiker-Auftritte im Blick, lesen Pressemitteilungen, gehen zu Pressekonferenzen, verfolgen TV- und Radio-Sendungen und beobachten die Social-Media-Kanäle aller relevanten Politiker, Parteien, Unternehmen, Organisationen, Sportvereine und Prominenten. Aber wir sind auch offen für Vorschläge von außen. Wer meint, dass eine Behauptung gesellschaftlich so relevant ist, dass sie von der dpa geprüft werden soll, kann uns schreiben (faktencheck[at]dpa.com). Alle weiteren Details stehen in der Rubrik "Kontakt".

Werden bei dpa „normale“ Meldungen und Berichte weniger sorgfältig recherchiert als Faktenchecks?

Nein. Die Deutsche Presse-Agentur prüft jede ihrer Nachrichten vor der Veröffentlichung mit höchster Sorgfalt auf Wahrheit, Inhalt und Herkunft. Der Faktencheck unterscheidet sich nur durch das besondere Format unter der Fragestellung „Stimmt das?“ von der regulären Berichterstattung der dpa.

Beschränken sich dpa-Faktenchecks nur auf Behauptungen aus dem Bereich Politik?

Nein. Grundsätzlich können alle gesellschaftlich relevanten Bereiche im dpa-Faktencheck thematisiert werden. Dazu zählen zum Beispiel Themen aus dem Bereich Wissenschaft wie der Streit um die Wirksamkeit von Impfungen oder die angeblichen Wunderkräfte von Pflanzen oder Medikamenten. Auch in den Bereichen Wirtschaft, Sport, Panorama und Verbraucherthemen gibt es bei dpa Faktenchecks.

Wieso kann ich als Privatperson nicht alle Meldungen und Berichte der dpa auf einer Seite im Internet lesen?

dpa ist eine unabhängige und privat organisierte Nachrichtenagentur, die sich vollständig am freien Markt finanziert. Die Medien bezahlen die dpa für ihre Inhalte und für das Recht, diese Nachrichten in ihren eigenen Angeboten zu nutzen und zu veröffentlichen. Um dieses Geschäftsmodell im Sinne ihrer Kunden zu sichern, stellt die dpa ihre Inhalte nicht frei im Internet zur Verfügung.

Wie geht dpa mit Fehlern in den eigenen Berichten um?

Die Deutsche Presse-Agentur veröffentlicht allein in Deutschland jeden Tag im Schnitt 650 Berichte. Bei aller Sorgfalt kann es immer wieder zu Fehlern kommen. Die Redakteurinnen und Redakteure der dpa sind verpflichtet, Fehler in den eigenen Diensten so schnell wie möglich zu korrigieren. Dies muss transparent geschehen, das heißt die Kundenmedien werden auf jede Korrektur explizit hingewiesen. Im Falle von kapitalen Fehlern klärt dpa in einer separaten Berichterstattung darüber auf, was die Agentur falsch berichtet hat und wie es zu den Versäumnissen kommen konnte. Die hohen Korrektur-Standards gelten auch für das Format Faktencheck.  

Wird der Faktencheck eines Journalisten innerhalb der dpa vor dem Senden noch überprüft?

Für alle dpa-Texte gilt vor dem Senden das Vier-Augen-Prinzip. Jeder Text eines dpa-Reporters wird von einem erfahrenen Redakteur redigiert, d.h. aufmerksam gelesen und überprüft. Dabei wird sehr genau darauf geachtet, dass alle Sorgfaltsregeln eingehalten werden. dpa-Faktenchecks entstehen sehr häufig in Teamarbeit. Auf der Autorenseite kooperieren Fachleute wie Politik- oder Sport-Reporter mit Verifikations-Experten des dpa-Faktencheck-Teams.

Wie kann ich mich über die Techniken informieren, mit denen das Faktencheck-Team bei dpa arbeitet?

Der Leiter des Faktencheck-Teams bei der Deutschen Presse-Agentur, Stefan Voß, erklärt auf seinem Youtube-Channel „Newsnerd“, wie digitaler Journalismus funktioniert. So werden unter anderem die Grundregeln der Verifikation, das Überprüfen von Orten auf Social Media (Geolocation), die Foto-Rückwärts-Suche oder auch Leute finden bei Facebook via peoplefindthor.dk erläutert.

Wieso dauert es manchmal Tage, bis ein Faktencheck erscheint?

Als Nachrichtenagentur gehört Tempo zu unserem Geschäft. Aber Sorgfalt geht immer vor Geschwindigkeit. Manche Themen sind derart komplex, dass ein Faktencheck erst nach mehrmaliger Prüfung und nach Rücksprachen mit Experten gesendet werden kann. Wenn das Thema von hoher gesellschaftlicher Relevanz ist, bleibt der Faktencheck auch noch nach Tagen aktuell. Manche Themen sind allerdings so komplex, dass ein Faktencheck wenig Sinn macht, da sich kaum eine erkenntnisbringende Bewertung abgeben lässt. dpa informiert in der laufenden Berichterstattung über bedeutende Kontroversen oder Ereignisse, verzichtet aber in den genannten Fällen auf einen Faktencheck.

Welche Quellen verwendet dpa, um im Faktencheck Behauptungen auf Herz und Nieren zu prüfen?

dpa hat für alle gesellschaftlich relevante Bereiche eigene Experten, von der Politik über die Wirtschaft bis hin zu Sport und Show-Business. Mit dem Hintergrundwissen unserer Experten gehen wir an die Recherche. Wir suchen nach allen öffentlich zugänglichen Informationen zu einem bestimmten Thema. Das können Behördendokumente, Statistik-Angaben und auch Gutachten von Experten und anderen glaubwürdigen Quellen sein. Beziehen sich Behauptungen auf Personen, versuchen wir diese direkt zu befragen. Wenn wir trotz intensiver Recherche nicht die erforderlichen Informationen erhalten, werden wir dies im Faktencheck erwähnen.  

Manchmal sind Behauptungen auch missverständlich formuliert. Wie geht der dpa-Faktencheck mit solchen Fällen um?

Es kommt häufig vor, dass die Intention einer Behauptung nicht klar ersichtlich ist. In solchen Zweifelsfällen verzichtet dpa zumeist auf einen Faktencheck, da die Absicht der Quelle nicht eindeutig festzustellen ist. Sollte die Behauptung allerdings von allerhöchster gesellschaftlicher Bedeutung sein, könnte auch der Aspekt der möglichen Missverständlichkeit Teil des Faktenchecks sein. 

 

 
 

Aktuelle dpa-Faktenchecks

Eine Übersicht über Faktenchecks der dpa

Faktencheck-Rubrik Mindener Tageblatt (+ Erläuterungen), Neue Presse Coburg, Grafschafter Nachrichten (+ Erläuterungen), Westfälische Nachrichten, Frankenpost

OKTOBER 2019

11.10.2019 DER ATTENTÄTER VON HALLE IST NICHT IM AUSLAND GEBOREN (Münchner Merkur), (Frankfurter Neue Presse), (dpa-Version)

10.10.2019 ANSCHLAG AUF DIE HALLENSER SYNAGOGE: WASS WIR WISSEN - UND WAS NICHT
(ZDF.de), (Stern.de), (dpa-Version)

SEPTEMBER 2019

27.09.2019 SIND VEGETARIER KLIMARETTER? (Zeit.de); (Wetter.com); (General-Anzeiger); (dpa-Version)

26.09.2019 DEUTSCHLAND HAT DER UKRAINE MIT FAST 1,4 MILLIARDEN GEHOLFEN (Stuttgarter Nachrichten), (Spiegel.de), (Wetterauer Zeitung), (dpa-Version)

20.09.2019 EIN KLIMASÜNDER UNTER VIELEN? CO2-EMISSIONEN IN DEUTSCHLAND (MOZ.de), (onetz.de), (Zeit.de), (dpa-Version)

17.09.2019 HABEN E-AUTOS EINE BESSERE ÖKOBILANZ ALS BENZINER UND DIESEL? (Handelsblatt), (Westdeutsche Allgemeine), (Lausitzer Rundschau), (dpa-Version)

04.09.2019 ALTERNATIV GERECHNET: AFD-POLITIKER ADDIERT PROZENTE DER WAHLEN
(Dresdner Neueste Nachrichten), (Leipziger Volkszeitung), (Frankfurter Rundschau), (Belriner Morgenpost), (dpa-Version)

AUGUST 2019

23.08.2019 DER REGENWALD ALS "GRÜNE LUNGE" UND KLIMARETTER (Stern.de), (Tiroler Tageszeitung), (Saarbrücker Zeitung), (dpa-Version)

21.08.2019 KAUF GRÖNLANDS - VÖLKERRECHTLICH WOHL UNMÖGLICH (Frankenpost),  (t-online.de), (Zeit.de), (dpa-Version)

05.08.2019 VERÜBEN MIGRANTEN MEHR GEWALTTATEN ALS DEUTSCHE? (Focus.de); (Stern.de); (Hannoversche Allgemeine); (dpa-Version)

01.08.2019 NACH ATTACKE VON FRANKFURT: FALSCHES OPFER-FOTO KURSIERT IM INTERNET (Volksfreund), (dpa-Version)

JULI 2019

31.07.2019 SPAHN WEHRT SICH GEGEN GEFÄLSCHTES ZITAT ZU GEWALTTAT IN FRANKFURT (RTL.de), (ÄrzteZeitung), (dpa-Version)

08.07.2019 SEXUALSTRAFTATEN IM FAKTENCHECK (WAZ.de),  (Focus.de), (dpa-Version)

03.07.2019 AUFREGUNG UM ANGEBLICH RECHTSEXTREME GESTE BEI "HART ABER FAIR"  (Stern.de), (Zeit.de), (Dresdner Neueste Nachrichten), (dpa-Version)

JUNI 2019

30.06.2019 WIE GUT IST DER DEUTSCHE NACHWUCHS-FUSSBALL WIRKLICH? (Zeit.de), (Volksfreund),  (Stern.de), (dpa-Version)

29.06.2019 SIND DIE USA TATSÄCHLICH FÜHRUNGSNATION BEI DER CO2-REDUZIERUNG?   (Süddeutsche.de), (Volksstimme), dpa-Version)

24.06.209 WAS HILFT AM BESTEN BEI HITZE? (Märkische Oderzeitung), (Elbe-Jeetzel-Zeitung), (Volksstimme), (dpa-Version)

12.06.2019 GERÜCHTE UND WAHRHEITEN ZUM THEMA BADEN (Stuttgarter Zeitung), (Südkurier)(dpa-Version)

10.06.2019 MONDLANDUNG: War "großer Schritt für die Menschheit" echt oder nicht? (Schwäbische Zeitung), (Zeit.de), (Kölner Stadt-Anzeiger), 8dpa-Version)

05.06.2019 REGIERUNGSPRÄSIDENT ERSCHOSSEN: WAS WIR WISSEN - UND WAS NICHT (Badische Zeitung), (Saarbrücker Zeitung), (Südwest Presse), (Zeit Online),  dpa-Version)

04.06.2019 DREI JAHRE FIFA-PRÄSIDENT GIANNI INFANTIO: EINE BILANZ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung), (Berliner Zeitung), (Märkische Oder-Zeitung), (Sport-Buzzer) , (Nordbayern.de),(Tiroler Tageszeitung)

MAI 2019

29.05.2019 AFFENHITZE ODER HEISSE LUFT? - DIE SOMMER-PROGNOSE IM FAKTENCHECK (General-Anzeiger), (Zeit.de) (Mindener Tageblatt), (RP-online), (svz.de), (dpa-Version)

26.05.2019 KANN MILCH KREBS VERURSACHEN? (Südkurier), (Westfalenpost),  (t-online.de), (dpa-Version)

23.05.2019  FAKTENCHECK ZUM ANTI-CDU-VIDEO: HAT REZO RECHT?  (Badisches Tagblatt),  (Fränkische Nachrichten), (Neue Presse), (Handelsblatt.de), (Zeit.de), (Focus.de), ( (dpa-Version)

22.05.2019   SKANDAL-VIDEO AUS ÖSTERREICH: WAS WIR WISSEN - UND WAS NICHT
(Antenne Münster), (dpa-Version)

APRIL 2019

28.04.2019 DERBY-ELFMETER: HAT SCHIEDSRICHTER ZWAYER RECHT? (Westfälische Rundschau), (Süddeutsche.de), (MOZ.de), (Berliner Zeitung), (dpa-Version)

23.04.2019 GERÜCHTE UND WAHRHEITEN ZUM THEMA IMPFEN (t-online.de), (zeit.de), (Abendzeitung München), (Süddeutsche.de),  (Mittelbayerische), (Spreeradio), (SRF),  (dpa-Version)

11.04.2019 NÜTZT EIN TEMPOLIMIT AUF AUTOBAHNEN DER UMWELT?  (zeit.de), (nau.ch), (dpa-Version)

02.04.2019 MÜSSEN RADWEGE IMMER BENUTZT WERDEN?
(shz.de), (Zeit.de), (Westfalenpost), (Westfälische Rundschau), (t-online.de), (Focus.de), (Augsburger Allgemeine), (Rheinpfalz), (NRZ), (Badisches Tagblatt), (Allgemeine Zeitung), (Berliner Kurier), (nordbayern.de), (Berliner Zeitung), (Wiesbadener Tagblatt), (dpa-Version)

MÄRZ 2019

27.03.2019 FAKTENCHECK ZEITUMSTELLUNG: VON MÜDEN MENSCHEN UND MERIDIANEN (Stuttgarter Nachrichten), (Zeit.de), (Web.de), (dpa-Version)

27.03.2019 WIRD DIE BAHN IMMER UNZUVERLÄSSIGER? (Westfalenpost), (Berliner Morgenpost), (Abendzeitung), (Welt.de), (WAZ), (dpa-Version)

18.03.2019 TERRORALARM IN UTRECHT - WAS WIR WISSEN UND WAS NICHT  (Berliner Zeitung),  (Antenne Münster), (Zeit.de), (Neue Osnabrücker Zeitung), (Web.de), (Aachener Zeitung), (Watson.de), (Kleine Zeitung), (Kölner Stadt-Anzeiger), (Weser-Kurier), (Der Patriot), (dpa-Version)

15.3.2019  HAT DER MOSCHEE-ATTENTÄTER EIN MANIFEST VORBEREITET? (Emder Zeitung), (Zeit.de), (Kleine Zeitung), (dpa-Version), 

01.03.2019  SIND IN SYRIEN ALLE IS-GEBIETE ZURÜCKEROBERT? (Zeit.de), (Aachener Nachrichten),  (dpa-Version)

FEBRUAR 2019

28.02.2019 STEHEN DIE SCHADSTOFF-MESSSTATIONEN FALSCH? (Aachener Nachrichten), (Oberpfalz Medien), (Zeit.de), (dpa-Version)

13.02.2019 DICKE LUFT IN STÄDTEN - IST DER DIESEL WIRKLICH SCHULD? (Märkische Oderzeitung), (Lausitzer Rundschau), (svz.de), (Aachener Nachrichten), (Rhein-Neckar-Zeitung), (Volksstimme), (Hürriyet.de), (Süddeutsche.de), (Freie Presse), (korrigierte dpa-Version), (ursprüngliche dpa-Version)

08.02.2019 BRINGT DAS TAUWETTER IN DEN ALPEN JETZT HOCHWASSER? (Stern.de), (Zeit.de), (dpa-Version) 

06.02.2019 STIMMEN DIE AUSSAGEN ZUR MIGRATION ÜBER DIE US-GRENZE? (Badische Zeitung), (RTL.de), (FAZ.net), (Bild.de), (Spiegel,de), (Luxemburger Wort), (t-online.de), (Stern.de), (Tagesanzeiger), (oe24), (Basler Zeitung), (zeit.de), (dpa-Version)

01.02.2019 IST KREBS IN 10 BIS 20 JAHREN HEILBAR? (zeit.de), (dpa-Version)

JANUAR 2019

29.01.2019 SIND DEUTSCHE AUTOBAHNEN DIE SICHERSTEN STRASSEN DER WELT? (svz.de), (Badische Zeitung), (Focus.de), (dpa-version)

29.01.2019 TRUMP GEGEN DIE NFL: DREI THESEN IM FAKTENCHECK (Handelsblatt.de), (zeit.de), (Kölnische Rundschau), (Aachener Nachrichten) (dpa-Version)

24.01.2019 STELLEN SICH DIE LUNGENÄRZTE GEGEN STICKOXID-GRENZWERTE?  (stern.de), (zeit.de), (Hannoversche Allgemeine), (Volksstimme), (Stuttgarter Nachrichten), (Neue Presse Hannover), (Schwarzwälder Bote), (Pforzheimer Zeitung), (Schwäbische Zeitung), (Dresdner Neueste Nachrichten), (Lausitzer Rundschau), (Kieler Nachrichten), (Badische Neueste Nachrichten), (Osnabrücker Zeitung), (Rhein-Neckar-Zeitung), (Badisches Tagblatt), (Mannheimer Morgen), (Fränkische Nachrichten), (Emder Zeitung), (Frankenpost), (Rhein-Zeitung), (Nordbayerischer Kurier), (Wiesbadener Kurier), (Allgemeine Zeitung Mainz), (Darmstädter Echo), (Oberhessische Presse), (Gießener Anzeiger), (Sueddeutsche.de), (aktualisierte dpa-Version mit Berichtigung), (ursprüngliche dpa-Version)

23.01.2019 MÜSSEN MÄNNER FRAUENPARKPLÄTZE FREIHALTEN? (Münchner Merkur), (Volksstimme), (Süddeutsche.de), (zeit.de), (web.de), (FR.de) (dpa-Version

22.01.2019 WAS BRINGT EIN GENERELLES TEMPOLIMIT AUF AUTOBAHNEN? (Zeit.de), (dpa-Version)

21.01.2019 RECHNET DIE OXFAM-VERMÖGENSSTUDIE DIE ARMEN ZU ARM? (Faktenfinder ARD-Tagesschau), (Blick.ch), (wiwo.de), (dpa-Version)

10.1.2019 dpa-Kindernachrichten: SIND PIZZA UND BURGER UNGESUND? (Westfalen-Blatt), (Mittelbayerische), (dpa-Version)

4.1.2019 MASSENHAFTER DATENKLAU: WAS WIR WISSEN UND WAS NICHT (zeit.de), (Heilbronner Stimme), (Frankenpost), (Schweriner Volkszeitung), (Mannheimer Morgen), (dpa-Version)

DEZEMBER 2018

21.12.2018: AUSLÄNDER HÄUFIGER KRIMINELL ALS DEUTSCHE? (Westdeutsche Zeitung), (dpa-Version)

19.12.2018 GAB ES EINE STAATSTRAUER NACH DEM BERLINER ANSCHLAG? (dpa-Version

18.12.2018 HAT TRUMPS POLITIK DIE US-WIRTSCHAFT BEFLÜGELT? (Neue Westfälische), (stern.de), (dpa-Version)

13.12.2018 KRITIK AN RUNDFUNKGEBÜHR (rtl.de), (welt.de), (focus.de), (dpa-Version)

12.12.2018 ANSCHLAG IN STRASSBURG (Aachener Zeitung), (zeit.de), (stern.de), (rtl.de), (Kleine Zeitung), (Elbe-Jeetzel-Zeitung), (Neue Osnabrücker Zeitung), (dpa-Version)

12.12.2018 MACHEN SMARTPHONES KRANK? (Südkurier), (rtl.de), (bild.de), (Manager Magazin), (Märkische Allgemeine), (Lauterbacher Anzeiger), (Berliner Zeitung), (Hamburger Abendblatt), (Computerbild.de), (Volksfreund), (Dresdner Neueste Nachrichten), (Tiroler Tageszeitung), (Kölnische Rundschau), (Neue Presse), (Südwest-Presse), (focus.de), (Merkur), (Nordwest Zeitung), (dpa-Version)

7.12.2018 KLIMAWANDEL (Web.de), (dpa-Version)

NOVEMBER 2018

27.11.2018 SPENDEN AN HILFSORGANISATIONEN (zeit.de), (rtl.de), (Leipziger Volkszeitung), (Volksfreund), (dpa-Version)

23.11.2018 MERZ' ÄUSSERUNG ZU INDIVIDUALRECHT FÜR FLÜCHTLINGE (Welt.de), (dpa-Version)

21.11.2018 WEIDEL ZU CDU-SPENDENAFFÄRE (Leipziger Volkszeitung), (Märkische Oderzeitung), (Passauer Neue Presse), (dpa-Version)

21.11.2018 GRIPPE-IMPFUNG (Südkurier), (focus.de), (Main-Echo), (dpa-Version)

9.11.2018 UN-MIGRATIONSPAKT (gmx.net), (huffingtonpost.de), (stern.de), (dpa-Version)

8.11.2018 VIDEO VON TRUMPS PRESSEKONFERENZ (Stuttgarter Nachrichten), (svz.de), (Stuttgarter Zeitung), (dpa-Version)

5.11.2018 DIESEL-SKANDAL (Kölner Stadt-Anzeiger), (Rhein-Neckar-Zeitung), (Berliner Zeitung), (Mitteldeutsche Zeitung), (Märkische Allgemeine), (dpa-Version)

OKTOBER 2018

31.10.2018 MERZ ZU HARTZ-IV-REGELSATZ (focus.de), (dpa-Version)

30.10.2018 SICHERHEIT IN DEUTSCHLAND (dpa-Version)

29.10.2018 WOHNUNGSEINBRÜCHE (Stuttgarter Nachrichten), (Stuttgarter Zeitung), (dpa-Version)

29.10.2018 JUSTIN BIEBER UND DER BURRITO (Göttinger Tageblatt), (Express)

18.19.2018 DATENSCHUTZ: NAME AN KLINGELSCHILDERN (Die Welt), (prosieben.de), (news.de), (Freie Presse), (Augsburger Allgemeine), (Dresdner Neueste Nachrichten), (tag24.de), (NeuePresse Coburg), (vodafone.de), (Wiesbadener Tagblatt) , (Main Post),  (Darmstädter Echo), (Peiner Allgemeine), (Wetterauer Zeitung), (Leipziger Volks-Zeitung

16.10.2018 DER FALL KHASHOGGI (Saarbrücker Zeitung), (zeit.de), (Schweriner Volkszeitung), (shz.de)

16.10.2018 GEISELNAHME IN KÖLN (Aachener Zeitung), (zeit.de) , (waz.de)

15.10.2018 MEGHAN UND HARRY WERDEN ELTERN (Augsburger Allgemeine), (shz.de), (web.de), (dpa-Version)

10.10.2018 FUSSBALL: POSITIONSPAPIER VON UNION BERLIN (Märkische Oderzeitung)

SEPTEMBER 2018

11.9.2018 TOD EINES 22-JÄHRIGEN IN KÖTHEN (Volksstimme)

7.9.2018 VIDEO VON AUSSCHREITUNGEN IN CHEMNITZ (zeit.de), (Augsburger Allgemeine), (Mannheimer Morgen), (Stuttgarter Nachrichten), (Merkur), (Stuttgarter Zeitung), (Ostfriesen-Zeitung), (General-Anzeiger), (gmx.at), (web.de), (Recklinghäuser Zeitung), (dpa-Version)

27.7.2018 FUSSBALL: EWALD LIENENS THESEN (sueddeutsche.de)

12.7.2018 FUSSBALL: BEHAUPTUNGEN VOR DER WM IN RUSSLAND (sueddeutsche.de)

12.7.2018 TRUMPS AUSSAGEN AUF DEM NATO-GIPFEL (Die Welt), (Märkische Oderzeitung), (stern.de), (wiwo.de) . (gmx.at),

10.6.2018 DER FALL SUSANNA (Augsburger Allgemeine), (Göttinger Tageblatt), (web.de), (watson.de), (Rheinische Post)

 

 
 

Das Faktencheck-Team der dpa

Das exakte Recherchieren beherrschen bei dpa alle Journalistinnen und Journalisten. Darüber hinaus ist das Spezialwissen über das Format und die Standards des Faktenchecks im dpa-Faktencheck-Team gebündelt. Seine Mitglieder schreiben selbst Faktenchecks oder redigieren die Faktenchecks anderer Kolleginnen und Kollegen. Außerdem stehen die Mitglieder des dpa-Faktencheck-Teams allen Redaktionen bei dpa beratend zur Seite. 

Die Kolleginnen und Kollegen im dpa-Faktencheck-Team:

STEFAN VOSS leitet das Faktencheck-Team sowie die Abteilung Verifikation bei der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Er hat mehr als 10 Jahre als Auslandskorrespondent in der Ukraine und in Russland gearbeitet und spricht fließend Russisch. Voß war vor seinem Einsatz in der Abteilung Verifikation Dienstleiter in der Politik-Redaktion. Er hat Geschichte, Slawistik und Politikwissenschaften studiert.

SEBASTIAN FISCHER ist Redakteur in der Abteilung Hintergrund und Fakten. Als Dokumentationsjournalist arbeitet er an der Schnittstelle von Redaktion und Spezialrecherche. Zu seinen Spezialgebieten zählen Datenbanken und Online-Recherchen. Fischer hat Informationswissenschaft, Klassische Philologie und Germanistik studiert

MICHAEL KIRNER, Leiter der Redaktion Hintergrund und Fakten, startete seine journalistische Laufbahn bei RIAS Berlin, war Redakteur bei Radio Korea International in Seoul und berichtete von dort zudem fast sechs Jahre lang für die Deutsche Presse-Agentur. Bei dpa war er Politik-, Panorama-, und Kulturredakteur sowie landespolitischer Korrespondent. Kirner spricht fließend Französisch, Spanisch und Englisch und schloss sein Studium der Literaturgeschichte und Medienwissenschaft an der FU Berlin mit der Promotion ab.

ALEXANDRA SCHULER ist stellvertretende Redaktionsleiterin Foto bei der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Sie gehört zudem zum Verifikations-Team der dpa und war Teilnehmerin am dpa-Steps-Programm für junge Führungskräfte. Schuler hat Amerikanistik, Politik und Romanistik in Frankfurt am Main, den USA und in Italien studiert.

JOHANNES HENNEMUTH: Dienstleiter Foto und Video, seit 2008 in der dpa-Bildredaktion. Er war davor seit 2005 in der Bildredaktion der epa tätig. Er ist Diplom Betriebswirt mit Schwerpunkt Medienwirtschaft.

DIRK WITTENBERG ist Redakteur bei der dpa-infocom, der Online- und IT-Tochter der Deutschen Presse-Agentur. Zu seinen Aufgabenfeldern zählen unter anderem die Auswertung von statistischen Daten, Social-Media-Monitoring und Geolocation. Wittenberg hat Kulturanthropologie, Politikwissenschaften und Geschichte studiert

JAN KUHLMANN ist Leiter des dpa-Regionalbüros für die Arabische Welt und Israel. Er schreibt vor allem über Syrien und den Irak. Zuvor war er freier Journalist mit Schwerpunkt Arabische Welt und Islam und arbeitete für unterschiedliche deutsche Medien. Kuhlmann hat Geschichte, Islamwissenschaften, VWL und Arabisch studiert.

SIMON KREMER ist Nahost-Korrespondent der Deutschen Presse-Agentur und beschäftigt sich zudem als Schwerpunkt mit Online-Recherche-Techniken und sozialen Medien, vor allem in Krisengebieten und Breaking News Situationen. Er hat beim NDR volontiert und ist Mitglied der Investigative Reporters and Editors (IRE). Für seine Arbeiten im Nahen Osten wurde er unter anderem mit dem CNN Journalist Award und dem Grimme Online Award ausgezeichnet.

CHRISTOPHER WECKWERTH ist Redakteur im Panorama-Ressort und leitet das dpa-Radar, das Online-Monitoring der Deutschen Presse-Agentur. Vor seiner Zeit bei der dpa hat er u.a. für „Zeit Online“, „Tagesspiegel“ und „Rheinische Post“ berichtet und im Auswärtigen Amt hospitiert. Weckwerth hat Kenntnisse in Englisch, Französisch und Spanisch und hat einen Master-Abschluss in Kulturwissenschaft.

ALEXANDRA STOBER ist Redakteurin in der Grafik-Redaktion. Sie ist dafür zuständig, Daten und Fakten als Grundlage für Grafiken zu recherchieren und auszuwerten. Daneben schreibt sie erklärende Texte aus verschiedenen Themenbereichen für den Basisdienst und die Kindernachrichten der dpa. Stober hat Journalistik und Politikwissenschaft (Diplom) studiert und während des Studiums beim Westdeutschen Rundfunk volontiert.

SOPHIA WEIMER ist Redakteurin im Powerhaus der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Dort ist sie am Desk vor allem für die Berichterstattung aus den Bundesländern und Regionen im Inland in den frühen Morgenstunden und am späten Abend zuständig. Sie hat in Dortmund Wissenschaftsjournalismus studiert und ist seit ihrem Volontariat (2011) bei dpa. Weimer gehört dem Team der dpa-Verifikationsexperten an und hat sich unter anderem intensiv mit Techniken wie der Internet-Archivierung und der Foto-Rückwärts-Suche beschäftigt.

DIRK FISCHER ist Dokumentar in der Abteilung Hintergrund und Fakten. Seit 20 Jahren gehören Hintergrundrecherchen und Faktenchecks für die Redaktion zu seinen Aufgaben. Er verantwortet verschiedene Informationsprodukte der dpa. Fischer hat Geschichte und Politikwissenschaft studiert und eine postgraduale Ausbildung zum Wissenschaftlichen Dokumentar abgeschlossen. 

NICO TAPIA ist Videoredakteur bei der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Er ist ausgebildeter Film- und Videoeditor und arbeitet unter anderem seit über zehn Jahren für den Videodienst der dpa. Seine Erfahrung reicht von kurzen Online-Videos bis hin zu 90-minütigen TV-Dokumentationen, die er geschnitten hat. 

JAN LUDWIG ist Redakteur im Politik-Ressort. Als Mitglied des dpa-Verifikationsteams beschäftigt er sich unter anderem mit Geolocation-Techniken. Ludwig studierte Philosophie und Geschichte in Dresden und Paris und absolvierte die Henri-Nannen-Journalistenschule. 2015 wurde er mit dem CNN Journalist Award ausgezeichnet. 

KATJA RÄTHER ist Redakteurin im Bereich Hintergrund und Fakten. Sie hat langjährige Erfahrung im Ressort Politik gesammelt, zuvor hat sie im Landesdienst Berlin/Brandenburg und im Rundfunk-Dienst der dpa gearbeitet. Im Studium standen Linguistik und Geschichte im Mittelpunkt. 

 
 

Kontakt zum Faktencheck-Team der dpa

Gibt es eine Behauptung von hoher gesellschaftlicher Relevanz, die die Deutsche Presse-Agentur aus ihrer Sicht mit einem Faktencheck überprüfen sollte? Wenn Ihnen ein solches Reizthema wichtig erscheint, dann schreiben Sie uns an folgende Adresse:

faktencheck[at]dpa.com

Dafür brauchen wir unbedingt folgende Informationen: 

Um welches Thema bzw. welche Behauptung handelt es sich? 

Wer hat die Behauptung aufgestellt (bitte auf öffentliches Dokument/Webseite/Video/Post verlinken)? 

Bitte ganz konkret beantworten: Wieso halten Sie diese Behauptung für deutschlandweit so relevant, dass dpa sie prüfen soll?

Welche Auswirkungen hätte es aus Ihrer Sicht, wenn dpa zum vorgeschlagenen Thema keinen Faktencheck senden würde?

An die Adresse faktencheck[at]dpa.com können Sie natürlich auch Hinweise auf mögliche Fehler in unseren Faktenchecks schicken und uns sonstige Anregungen geben.